Teufel Ultima 40 Mk3 im Test

Bereits das dritte Update bietet Teufel nun mit dem Teufel Ultima 40 Mk3 an und stellt damit den direkten Nachfolger zum zur Ultima Mk2 Serie, obwohl der Schritt vom zweiten zum dritten Model zumindest auf dem Papier nicht allzu groß ist. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf den neuesten Ableger, der mit einem neuen Design, einer verbesserten Verarbeitung und einem noch ausgewogenerem Klang überzeugen will. Dabei soll der Standlautsprecher allerdings nicht nur bei der Wiedergabe von Musik überzeugen, sondern auch für Gaming und Filme geeignet sein.

Wir haben uns das Produkt des Berliner Herstellers einmal genauer angeschaut und verraten euch im folgenden Testbericht genau, ob sich ein Upgrade überhaupt lohnt und welche Vor- und Nachteile des Gerät mit sich bringt.

Technische Details

Wie bereits bei den Vorgängern setzt Teufel auch beim neuen Teufel Ultima 40 Mk3 erneut auf ein klassisches Drei-Wege-System, das in einem Bassreflexgehäuse eingelassen wurde. Wer sich die technischen Daten einmal genau anschaut, der wird feststellen, dass es hier gar keine Veränderungen zum Vorgängermodell gibt. Noch immer ist eine 120 Dauerbelastbarkeit möglich, noch immer liegt der Frequenzbereich zwischen 45 und 20.000 Hertz und noch immer wird eine MDF-Platte eingesetzt, die die gesamte Technik umfasst.

Auch bei den Treibern hat sich nicht viel geändert und so wird zum Beispiel im Mitteltonbereich noch immer auf eine Kevlar-Fieberglas-Membran gesetzt, die vor allem durch eine hohe Stabilität punkten soll. Auch wird weiterhin der silberfarbene Phase Plug aus Stahl verwendet, dessen Aufgabe darin liegt die Auslöschung der Phasenverschiebung zu verhindern. Dank einer eigenen Kammer ist der Mitteltöner übrigens komplett isoliert, was im Klangbild deutlich erkennbar ist – doch dazu später mehr.

Für den Tieftonbereich greift Teufel erneut auf zwei Tieftöner zurück, die mit einer Größe von 165 Millimetern dem Standard gemäß ausfallen. Die Membran besteht hier aus Zellulose und Fiberglas und wurden noch einmal zusätzlich mit einer Beschichtung überzogen. Der Hochtöner fällt mit 25 Millimetern vielleicht einen Ticken schmaler aus als bei der Konkurrenz, doch zeigt sich dies definitiv nicht in der akustischen Leistung.

Die technischen Daten

Frequenzbereich 45 bis 20.000 Hertz
Lautsprechertyp Standlautsprecher
Audio-Eingänge 4x Schraubklemmen, vergoldet
Empfohlene Verstärkerleistung bis 120 Watt (Dauerbelastbarkeit), 200 Watt (Impulsbelastbarkeit)
Treiber 25mm Hochtöner, 165mm Mitteltöner, 165mm Tieftöner
Nennimpedanz 4 – 8 Ohm
Empfindlichkeit 108 dB
Gewicht 20 Kg
Maße 106 x 21,5 x 32 Zentimeter
Gehäusetyp Power Port Bass-Entlüftung
Auf der Rückseite bietet der Teufel Ultima 40 Mk3 vier vergoldete Anschlüsse.
Auf der Rückseite bietet der Teufel Ultima 40 Mk3 vier vergoldete Anschlüsse.

Lieferumfang und Verarbeitung

Kurz und knapp – der Lieferumfang des Teufel Ultima 40 Mk3 enthält die beiden Lautsprecher sowie dazu passende, rote Gummifüße und eine knappe Bedienungsanleitung. Mehr ist nicht enthalten, mehr wird eigentlich auch nicht benötigt. Wer möchte der kann zudem die Front abnehmen (beziehungsweise aufsetzen), denn wie bei vielen Standlautsprechern üblich ist diese optional und muss nicht unbedingt eingesetzt werden.

Bei der Verarbeitung haben wir keinerlei Probleme oder gar Fehler feststellen können. Sämtliche Ecken des MDF-Gehäuses wurden abgerundet, die einzelnen Bauteile passgenau ineinander gesteckt und die wenigen Schrauben halten den Korpus fest zusammen. Das Anbringen der Frontabdeckung ist gewohnt einfach und hält nicht nur typischen Hausstaub vom Eindringen ab, sondern verhindert auch, dass Haustiere oder kleine Kinder die Boxen beschädigen. Ein klarer Pluspunkt für die Verarbeitung!

Design und Handhabung

Beim Design orientiert sich Teufel mit dem Ultima 40 Mk3 nicht nur am allgemeinen Standard, sondern auch recht klar an dem Vorgängermodell – obwohl es ganz offensichtlich eine Modernisierung gegeben hat. Bei der Farbwahl könnt ihr euch zwischen einer gänzlich schwarzen und einer weiß-schwarzen Variante entscheiden, die beide einen eleganten und hochwertigen Eindruck hinterlassen.

Im Gegensatz zum Ultimate 40 Mk2 wird beim neuen Modell allerdings auf ein komplett mattiertes Design gesetzt, wodurch der Gesamteindruck etwas lockerer und eben moderner wirkt. Eine weitere Neuerung: Zwischen dem Hoch- und Mitteltöner wurden Streifen angebracht, die als kleiner Blickfänger fungieren und erneut das Gesamtbild auflockern. Uns gefällt das Design auf jeden Fall.

Das Aufstellen und Ausrichten der Lautsprecher funktioniert gewohnt einfach, wobei ein Abstand von mindestens 50 Zentimetern zu Wand für einen optimalen Klang eingehalten werden sollte. Das Anschließen von Audiokabel über das Terminal auf der Rückseite punkten durch eine angenehmen Haptik. Der Einsatz von einer Kabeldicke von vier Millimetern ist absolut einfach und wer möchte, der darf natürlich auch Bananenstecker nutzen. In jedem Fall ist die Übertragung stabil und die Klangqualität hoch.

Klangqualität

Wirkliche Upgrades im Vergleich zum Vorgänger lassen sich beim Teufel Ultima 40 Mk3 nicht heraushören, doch das muss ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Auch bei diesem Modell ist die Auflösung stimmig und gerade die Höhen punkten mit einer klaren Akzentuierung, die vielleicht sogar noch etwas besser passt als beim Mk2.

Die Mitten können uns ebenfalls überzeugen, denn sie wirken stimmig und klar, was hervorragend mit den anderen Klangbereichen harmoniert. Der Bass ist nicht übertrieben stark, sondern punktet mit einer angenehmen Dynamik und einem überzeugenden Druck – der allerdings gerade beim Anschauen von Filmen etwas zu dominant sein kann. Hier hilft es, wenn das Setting ein wenig zurückgefahren wird.

Wie auch beim Vorgänger ist das einzige, kleine Manko der räumliche Klang. Die Staffelung ist nicht optimal und das Auflösungsvermögen des Klangbilds bietet noch Raum für Optimierungen. Doch das ist bereits Meckern auf hohem Niveau und sollte niemanden davon abhalten, in die Lautsprecher einmal selbst rein zuhören.

Auf der Rückseite bietet der Teufel Ultima 40 Mk3 vier vergoldete Anschlüsse.
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Auf der Rückseite bietet der Teufel Ultima 40 Mk3 vier vergoldete Anschlüsse. Teufel-Ultima-40-Mk3-06 Teufel-Ultima-40-Mk3-07 Teufel-Ultima-40-Mk3-10 Teufel-Ultima-40-Mk3-09 Teufel-Ultima-40-Mk3-08 Teufel-Ultima-40-Mk3-04 Teufel-Ultima-40-Mk3-02 Teufel-Ultima-40-Mk3-03 Teufel-Ultima-40-Mk3-01

Fazit

Auch mit dem Teufel Ultima 40 Mk3 kann das Berliner Unternehmen erneut ein hochwertiges Upgrade herausbringen, das nicht nur optisch überzeugt. Gerade Höhen und Mitten machen wirklich Spaß, während der Bass sich mitunter zu dominant zeigen kann. Ebenfalls schade ist, dass nicht das gesamte Potential bei der Räumlichkeit genutzt wird. Davon abgesehen können wir jedoch den Klang durchweg loben, ganz egal ob verschiedene Musikgenres bevorzugt werden oder der Einsatz im Heimkino angedacht ist.

Wir müssen zudem auch Verarbeitung, das neue und modernisierte Design und die einfache Handhabung loben. Hier wird eine überzeugende Qualität geliefert, die über viele Jahre hinweg einfach Freude machen wird. Alles in allem empfehlen wir den Mk3 Lautsprecher all jenen, die für das heimische Wohnzimmer einen neuen und nicht überteuerten Lautsprecher suchen. Der Preis ist nämlich absolut fair gewählt, sodass wir hier ohne Wenn und Aber eine Kaufempfehlung aussprechen.

Teufel Ultima 40

9.4

Preis-Leistungs-Verhältnis

9.4/10

Sound

9.0/10

Verarbeitung

9.6/10

Handhabung

9.6/10

Optik

9.3/10

Pros

  • Stabiles Gehäuse
  • Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Für Musik- und Filmwiedergabe geeignet
  • Moderne Optik

Cons

  • Bass etwas zu dominant
  • Räumlichkeit nicht optimal
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Author: Soundfans

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